Festival of Lights und Berlin leuchtet 2020

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Das „Festival of Lights“ und „Berlin leuchtet“ starten 2020 einige Wochen früher. Statt im Oktober begann das außergewöhnliche Lichtspektakel bereits am 11. September. Bis zum 20. September werden beim 16. „Festival of Lights“ mehr als 100 Gebäude in Szene gesetzt. Los geht es jeweils nach Einbruch der Dunkelheit um 20 Uhr. Bis Mitternacht erstrahlen die Gebäude dann in besonderem Licht. Fünf Tage später, vom 25. September an, schließt sich das Lichterfest „Berlin leuchtet“ an. Bis zum 4. Oktober werden fast 500 Häuser der Stadt angestrahlt.

Flanieren statt zusehen

Der Schwerpunkt bei Festival liegt coronabedingt diesmal nicht in aufwändigen 3D-Videoshows sondern in dem Angebot, die Stadt beim Flanieren neu zu entdecken. Unter dem Motto „Zusammen leuchten wir – Together we shine“ werden 100 Kunstwerke am 86 Orten präsentiert. Damit die Zuschauer nicht allzu lange vor den Gebäuden stehen bleiben wurde vielfach auf eine 3D-Schau verzichtet. Neben klassischen Objekten wie dem Berliner Dom, Brandenburger Tor, Siegessäule, Fernsehturm und dem Bebelplatz können Spaziergänger auf verschiedenen Routen auch zahlreiche neue Lichtobjekte wie beispielsweise die Rathäuser der Bezirke erkunden.

Neu im Programm

Erstmals werden die Rathäuser von Pankow, Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Charlottenburg, Spandau, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf in ansprechendes Licht getaucht. Weitere Gebäude sind das Amtsgericht Neukölln, die Tchoban Foundation (Christinenstraße 18a in Pankow), Schloss Köpenick, Borsigturm in Tegel, Elisabeth-Kirche in Mitte, Uhrenturm vom Ullsteinhaus und der Tempelhofer Hafen. Ebenfalls mit dabei, die Berlin Decks in Moabit. Einige Häuser oder Bahnhöfe erstrahlen nur an einem Abend im Licht. So wird der Bahnhof Lichterfelde beispielsweise am 20. September angestrahlt, der Bahnhof Bornholmer Straße am 19. September. Die Tages-Termine sind im Kalender auf der Intenetseite oder in der App zu finden.

3D-Shows beim Festival of Lights

Die aufwändigen 3D-Shows sind zwar weniger geworden, aber es gibt sie noch. So wird das Schloss Charlottenburg jeden Abend von 20 Uhr an im Rahmen des „Festival of Lights Special Award“ mit einer spektakulären Bildershow in Szene gesetzt. Zusammen mit dem Museum Berggruen und dem Haus der Sammlung Scharf-Gerstenberg bildet das Ensemble eine Panorama-Inszenierung. Auch an der Oberbaumbrücke gibt es ein 3D-Videomapping.

Touren zu den leuchtenden Sehenswürdigkeiten

Während des Lichtkunstfestival „Berlin leuchtet“ und dem „Festival of Lights“ gibt es zahlreiche Bustouren, die Besucher bequem von einem Ort zum anderen bringen. Die Touren kosten je nach Länge zwischen 17 und 22 Euro. Die Reederei Riedel bietet abendliche Lichterfahrten ab 17 Euro in Zentrum rund um den Alexanderplatz an. Auch Velotaxis fahren Touristen durch die beleuchtete Stadt. Mehr zu den Lichtkünstlern erfahren Interessierte bei einer Führung zu den illuminierten Sehenswürdigkeiten.

Papageien-Taucher-Infos

Tägliche Updates sind im Kalender unter: www.festival-of-lights.de zu finden. Natürlich gibt es auch eine App zum Festival.
Buchungshotline für Touren und Führungen: +49(0) 30-2327-7333 (Mo-Fr 9-17.30 Uhr), Internet: berlin.de/tourismus/stadtrundfahrten/x/3926448-5430289-stadtrundfahrt-lichterfeste.html#hlichterfestival
Bootstouren im Internet unter: sternundkreis.de oder reederei-riedel.de
Führung im Laufschritt für Sportliche im Internet unter: mikes-sightrunning.de

Hinweis: Wo sich sehr viele Besucher aufhalten, sollten Gäste eine Maske aufsetzten. Ansonsten auf genügend Abstand achten.

 

Bildquellen

  • festival of lights schloss-blau: papageientaucher

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