Wildgehege Glauer Tal – auf Pirsch zu Hirschen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Wildgehege Glauer Tal bietet Besuchern Sicht auf Hirsche, Mufflons und Damwild. Wer auch das Röhren der Hirsche erleben will, sollte sich im Herbst für einen Besuch entscheiden. Zum Sommeranfang im Juni sind dagegen die jungen Kälber zu sehen. Das Wildgehege ist Teil des Naturparks Nuthe-Nieplitz und befindet sich in der Nähe von Trebbin, auf dem Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes.

Drei Rundwanderwege leiten Besucher durch Wald und Wiesen

Der Zugang zum Wildgehege erfolgt über das Naturpark-Zentrum. Dort erhalten Besucher die Metallmarken, mit der sich das Tor zum Wildgehege öffnen lässt. Hinter dem Naturpark-Zentrum führt ein Weg bis zum Wildgatter. Dort lässt sich mit der Metallmarke das Tor zum Gehege öffnen. Es gibt drei markierte Wege, auf denen Besucher das 160 Quadratmeter große Wildgehege erkunden können. Die kleine Runde ist nur einen Kilometer lang und für Familien mit kleineren Kinder gut zu bewältigen. Der mittlerer Rundgang hat eine Länge von 4,5 Kilometern, der längste ist etwa fünf Kilometer lang. Er führt am Rande auch durch den Wald des Geheges. Da Besucher beim Laufen immer wieder stehen bleiben, um nach Wild Ausschau zuhalten, dauert so ein Rundgang natürlich länger, als ein normaler Spaziergang.

Hirsche auf der Lichtung

Die sonst so scheuen Wildtiere äsen tagsüber in sicherer Entfernung auf Lichtungen oder inspizieren die Futterraufen. Einen besonders guten Blick über das Areal gewährt ein Aussichtsturm, der ein paar hundert Meter hinter dem Eingang steht. Besonders ins Auge fällt ein fast weißer Damhirsch, wenn er auf einer Lichtung steht. Von einem Aussichtspunkt auf einem kleinen Hügel haben Besucher einen ungestörten Blick auf den inneren Bereich des Areals. Aber auch an anderen Stellen im Wald huscht in einiger Entfernung immer mal wieder etwas durchs Unterholz. Der Blick auf den Sandboden gibt zudem Aufschluss darüber, ob Wild über den Weg gelaufen ist. Im Gegensatz zu einem Waldspaziergang haben Besucher im Wildgehege die Chance, tatsächlich wilde Tiere zu sehen, die sich sonst in normalen Wälder vor Menschen verstecken.

Naturschutzprojekt Wildgehege Glauer Tal

Das Wildgehege ist ein besonderes Naturschutzprojekte. Die Forscher wollen so beobachten, welche Auswirkungen die Beweidung durch Wildtiere auf die Flora und Fauna hat. Denn durch die jahrelange Nutzung als Truppenübungsplatz hat sich eine offene Landschaft gebildet. die vor allem vielen Insekten einen Lebensraum bieten.

Naturpark-Zentrum im Glauer Tal

Gleich hinter dem Eingang zum Naturpark-Zentrum gibt es mehrere Erlebnisfelder, die zu Entdeckungen einladen. Auf den acht Feldern können Besucher typische Landschaftsformen mit ihren Pflanzen und Tieren beobachten. Neben einer Streuobstwiese gibt es Weide- und Ackerflächen, eine Blumenwiese, Stauden, Wald, Wasser und eine Binnendünen zum Erkunden. Auf weiteren Flächen weiden Schafe und ein Gehege ist für Steinkäuze reserviert.

Papageien-Taucher-Info/Tipp

Glauer Tal 1, 14959 Trebbin, Ortsteil Blankensee; Telefon: +49 (0)33731-700460; Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr; Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 1,50 Euro; Internet: naturpark-nuthe-nieplitz.de
Im Naturpark-Zentrum befindet sich das Restaurant „Landluft“, Öffnungsgszeiten: Wochenende und feiertags ab 11 Uhr, Telefon: 033731-704740; außerdem bietet ein Laden regionale Produkte an

Im Naturpark-Zentrum gibt es regelmäßig Veranstaltungen. Das reicht von Führungen durch den Naturpark zum Beispiel zur Wildbeobachtung, über Vorträge bis hin zu jahreszeitlichen Aktivitäten wie Ostereier bemalen oder Adventskranz binden.

Anfahrt: A 9 Abfahrt Beelitz-Heilstätten oder A 10 bis Abfahrt Ludwigsfelde-Ost, dann B 246 bis Trebbin über Löwendorf bis Glau, Ortsteil Blankensee (es gibt Hinweissschilder zum Naturpark-Zentrum)
Bahn: RE 3 bis Trebbin, Bus 705 oder 751 bis Glau Dorfaue, von dort sind es noch zwölf Minuten Fußweg bis zum Naturpark

Tipp 1: unbedingt ein Fernglas mitnehmen.

Tipp 2: Im Naturpark-Zentrum gibt es für Familie Bollerwagen zum Ausleihen

In der Nähe

Bildquellen

  • Ein Damhirsch sondiert die Lage im Wildgehege Glauer Tal: papageientaucher

Vielleicht gefällt dir auch

%d Bloggern gefällt das: