Tuilerien – ein königlicher Garten

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Tuilerien heißt einer der schönsten Parks in Paris. Er liegt zwischen dem Place de la Concorde und dem Louvre. Im Süden begrenzt die Seine den Park, im Norden die Rue de Rivoli. Ursprünglich handelte es sich um den privaten Garten der französischen Königin Katharina de Medici. Heute eilen Touristen unter den Kastanienalleen zum Louvre, Kinder fahren Karussell und die Pariser verbringen bei schönem Wetter ihre Mittagspause unter schattigen Bäumen.

Blick von den Tuilerien auf den ägyptischen Obelisken

Im Park sind im westlichen Teil zwei Restaurants sowie ein Cafés zu finden, in denen Spaziergänger dinieren können. Überall gibt es die typischen Parkstühle, auf denen Besucher eine Pause einlegen können. Ein besonders schönen Platz zum Verweilen ist am Bassin Octoganal auf der westlichen Seite. Von dort haben Besucher einen tollen Blick auf den Louvre oder die beiden Museen de l´Orangerie und das ehemalige Ballhaus Jeu de Paume. Außerdem ragt der ägyptische Obelisk aus Luxor auf dem Place de la Concorde in den Himmel. Ruhiger geht es im östlichen Teil zu. An kleineren Wasserbecken tummeln sich Tauben, Krähen, Amseln und Spatzen.

In den Sommermonaten von Juni bis August verwandelt sich der Park während der Fete des Tuileries in einen Jahrmarkt mit Autoskooter, Geisterbahn und Karussells sowie Buden mit Geschicklichkeitsspielen.

Le Notre, der Gärtner des Königs

Einer der berühmtesten Gartenarchitekt Frankreichs war Andre Le Notre (1613-1700). Schon sein Vater Jean und sein Großvater Pierre schufen Gärten und Parks für den französischen Hof. Sein Großvater war von 1578 an mit der Gestaltung der Tuilieren beschäftigt. Damals wurden die Alleen angelegt, die den Park in Quadrate einteilen. In den Beeten wuchsen Obstbäume, Kräuter und Gemüse. Um 1599 wurden Maulbeerplantagen für die Seidenherstellung angepflanzt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entstand auch das große Bassin auf der Ost-Seite der Tuilerien.

Das große Becken hat 60 Meter Durchmesser

Andre Le Notre, der Gärtner des Königs, gab der Anlage 1664 schließlich einen barocken Touch. Er verbreiterte den Mittelweg und pflanzte dort Kastanien an. Auf der Westseite entstand das große Wasserbecken Bassin Octoganal mit einem Durchmesser von 60 Metern. Zwischendurch sind immer Skulpturen zu sehen, darunter Werke von Rodin, Giacometti und Maillot. 1981 wurde der Garten nach Plänen aus dem 17. Jahrhundert restauriert. Der Name leitet sich von la tulerie ab, der Ziegelei, die sich an einst an dieser Stelle befand. So hieß auch das Schloss, das während der französischen Revolution 1871 abbrannte.

Papageien-Taucher-Info

Place de la Concorde, 75001 Paris; Öffnungszeiten: Vom Oktober bis März 7.30-19.30 Uhr, von April bis September 7-21 Uhr, im Juni, Juli und August bis 23 Uhr; Eintritt: frei; Internet: de.parisinfo.com/kultur-paris/135470/fete-des-tuileries

Gastronomie: La Terasse de Pomone (ganzjährig während der Parköffnungszeiten), Café des Marronnieres (Mo-So 7-21 Uhr) Restaurant Le Medicis (Mittagessen täglich 10.30-17 Uhr , Abendessen 17-19 Uhr)

Anfahrt
Metrolinien 1, 8 und 12 bis Concorde oder Linie 1 bis Tuilerien, RER-Linie B bis Musée d`Orsay
Buslinien 21, 24, 27, 42, 68, 69, 72, 73, 84, 94, 95

In der Nähe

Louvre
Musée de l´Orangerie
Galerie nationale du Jeu de Paume (Foto- und Videokunst)
Place de la Concorde
Palais Petit
Grand Palais

Bildquellen

  • tuilerie-kastanienallee: papageientaucher

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