Max-Schmeling-Halle – Sport und Musik

Die Max-Schmeling-Halle ist nach dem berühmten deutschen Boxer Max Schmeling (1905-2005) benannt. Ursprünglich sollten dort die Boxkämpfe während der Olympischen Spiele 2000 ausgetragen werden. Sie zählt zu den größten Veranstaltungsorten für Sport und Musik in Berlin. Bei Konzerten finden bis zu 11900 Besucher in der Halle Platz. Bei Sportveranstaltungen wie Handball-, Volleyball- oder Basketball-Turnieren sind es etwa 8500 Plätze. Das Bauwerk liegt am Falkplatz im Gleimviertel in Prenzlauer Berg im ehemaligen Grenzgebiet, direkt neben dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

Sportliche Veranstaltungen

Nach dem Scheitern der Berliner Olympiabewerbung erfolgte der Umbau zu einer Multifunktionshalle, die vorwiegend dem Handball-Verein Füchse Berlin und dem Volleyball-Bundesligisten Berlin Recycling Volleys als Heimstätte dient. Bis 2008 hatte dort auch der Basketball-Erstligist Alba Berlin sein Domizil. Regelmäßig finden Profiboxkämpfe in der Halle statt. Am 18. Dezember 2005 besiegte beispielsweise Nikolai Walujew den damals amtierenden Weltmeister John Ruiz und sicherte sich den Titel nach der Version der WBA in der Max-Schmeling-Halle. Außerdem ist dort das Landesleistungszentrum Tanzen angesiedelt.

Madonna spielte in der Max-Schmeling-Halle

Neben der sportlichen Nutzung finden in der Max-Schmeling-Halle auch Tanzveranstaltungen und Konzerte wie das jährliche Militärmusikfest mit Militärmusikern aus aller Welt statt. Im Juni 2001 trat Madonna im Rahmen ihrer Drowned World Tour für vier Konzerte in der Max-Schmeling-Halle auf. Aber auch andere Größen des Rock und Pop wie David Bowie, Elton John, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg , Status Quo oder Motörhead traten dort auf.

Eine Grüne Brücke verbindet Ost und West

Der Entwurf für die Max-Schmeling-Halle entstand 1992 im Rahmen der Olympia-Bewerbung Berlins für das Jahr 2000. Die Architekten Albert Dietz, Jörg und Anett-Maud Joppien schufen ein Bauwerk, das zur Hälfte in der Erde liegt und als grüne Brücke die Stadthälften von Ost und West mit den Stadtteilen Wedding und Prenzlauer Berg verbindet. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das Haus 1996 in Anwesenheit von Max-Schmeling eröffnet. Da Sydney den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2000 erhielt, dient die landeseigene Halle als Austragungsort für große Sportveranstaltungen und vor allem für Konzerte.

Papageien-Taucher-Info

Falkplatz 1, 10437 Berlin; Telefon: 030 44304430; Internet: max-schmeling-halle.de

Hinweis: wegen der Corona-Pandemie ist die Halle noch geschlossen.

Anfahrt
U-Bahn
U2 Eberswalder Straße oder Schönhauser Allee
U8 Voltastraße oder Bernauer Straße
S-Bahn
S1, S2, S25, S41, S42 Gesundbrunnen
S41, S42, S8, S85 Schönhauser Allee
Tram
M1, M10, M12
Bus 247

Tipp: Die Max-Schmeling-Halle hat keine eigenen Besucher-Parkplätze. Wer mit dem Auto kommt, kann einen der 247 Stellplatz in der Tiefgarage der Kulturbrauerei nutzen (Sredzkistraße 1, 10435; Kosten: 1,50 Euro pro Stunde).

In der Nähe

  • Schönhauser Allee Arcaden
  • Deck 5
  • Kulturbrauerei
  • Kollwitzplatz
  • Konopke
  • Mauer-Park
  • Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

 

Bildquellen

  • max-schmeling-halle: papageientaucher

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