Erfahrungen beim Besuch des Louvre

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Wichtigste Erfahrungen beim Besuch des Louvre: Kunstliebhaber sollten gut vorbereitet zum Pariser Kunsttempel gehen. Der Besuch des Louvre gehört zu einem Parisurlaub einfach dazu. Fast nirgendwo sonst in der Welt gibt es soviel Kunst und Kultur unter einem Dach zu bestaunen. Neben den Gemäldegalerien verbirgt sich hinter den Mauern der einst königlichen Residenz auch die Ägyptische Sammlung sowie Objekte aus dem Nahen Osten und Asien. Der Louvre ist weltweit bekannt und beliebt. Besucher kommen daher ohne Vorbereitung schwer in die Ausstellungen.

Besuch am besten per Online-Ticket

Das wichtigste Museum der Grande Nation ist natürlich Ziel von Touristen aus aller Welt. Die Schlangen vor den Kassen sind lang. Teilweise müssen Besucher mehrere Stunden warten, ehe sie den Eingang in der Pyramide erreichen. Wesentlich stressfreier ist es deshalb, die Karten vorab im Internet zu erwerben. Neben dem Tag des Besuchs muss auch ein Zeitpunkt für den Beginn ausgewählt werden. Am besten 15 Minuten vor dem Eintrittstermin an der Pyramide sein. Denn der Zugang für die terminierten Eintrittskarten kann ebenfalls voll sein. Achtung, am Eingang erfolgt bereits die Taschenkontrolle. Vom Erdgeschoss gelangen Besucher in das Kellergeschoss. Dort befinden sich in einer großen Halle alle Serviceeinrichtungen wie Informationsschalter, Schließfächer für Taschen und Rucksäcke, Café, Restaurants und WC.

Zehn Kilometer lang sind die Gänge im Louvre

Wer alle Abteilungen des Louvre besuchen will, sollte sich mindestens zwei Tage Zeit nehmen. Allein die Länge der Ausstellungsräume, die sich über mehrere Etagen erstrecken, beträgt an reiner Laufdistanz etwa zehn Kilometer. Daher der Tipp, sich ein oder zwei Abteilungen aussuchen. Diese gezielt ansteuern und in Ruhe ansehen. Danach vielleicht noch eine weitere Abteilung besuchen. Besucher müssen damit rechnen, dass einige Abteilungen wegen Renovierung gesperrt sind und sie ihr Lieblingsbild gar nicht zu sehen bekommen.

Am besten im Sully-Flügel beginnen

Mit einem Rundgang am besten im Sully-Flügel beginnen. Das quadratische Haus hat in einigen Etagen Zugang zum Denon- und Richelieu-Flügel. Fangen Besucher in den anderen Flügeln mit der Besichtigung an, müssen sie in die Vorhalle zurückgehen, um von dort von Neuem die weitere Besichtigung zu starten. Wer schlecht zu Fuß ist, hat im Louvre schlechte Karten. Die Fahrstühle sind nur schwer zu finden, teilweise nur für Rollstuhlfahrer gedacht. Es gibt zwar Raum-Pläne, aber die sind beim Auffinden von Fahrstühlen nicht sehr hilfreich.

Auf den Besuch der Mona Lisa besser verzichten

Gut beraten ist, wer auf die Besichtigung der Mona Lisa verzichten kann. Der Raum mit dem berühmten Porträt befindet sich in der italienischen Abteilung. Um dort hinzukommen sind etliche Kilometer Fußweg durch den Flügel nötig. In einem angrenzenden Saal hängt das wichtige Werk von Leonardo da Vinci. Das eh nicht sehr große Porträt einer italienischen Adligen ist hinter einer dicken Glasscheibe verborgen. Trauben vom Menschen stehen davor, um einen Blick auf das angeblich so rätselhafte Lächeln der Mona Lisa zu werfen. Wer immer es sich hat einfallen lassen, es war vermutlich ein guter PR-Gag.

Papageien-Taucher-Info/Tipp

Rue de Rivoli, 75001 Paris, Öffnungszeiten: Mi-Mo 9-18 Uhr, Mi und Fr bis 21.45 Uhr, jeden 1. Sa im Monat bis 21.45 Uhr, geschlossen 1. Januar und 1. Mai sowie 25 Dezember; Eintritt: 17 Euro, Kinder und Jugendliche sowie Studenten haben freien Eintritt (jeden 1. Sa im Monat ist der Eintritt auch für Erwachsene ab 18.45 Uhr frei); Internet: ticketlouvre.fr/louvre/b2c/index.cfm/home

Tipp: Im dichten Gedränge vor dem Louvre sind offenbar nicht nur Taschendiebe unterwegs sondern auch allerlei Betrüger. Schilder warnen davor, auf der Straße Tickets, Getränke oder Souvenirs zu kaufen.

Bildquellen

  • louvre-warteschlange2: papageientaucher

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