Frankfurter Weihnachtsmarkt

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der bedeutendsten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Mehr als drei Millionen Besucher kommen jedes Jahr zum Markt zwischen Altstadt und Zeil. Der Markt eröffnet traditionell am letzten Montag im November, 2019 am 25. November. Bis zum 22. Dezember können Besucher in weihnachtlicher Atmosphäre Glühwein trinken und Geschenke und Accessoires fürs Fest erwerben.

Viel Kunsthandwerk auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt erstreckt sich von der Hauptwache über die Zeil, Liebfrauenberg, Neue Kräme, Paulsplatz, Römerberg und Fahrtor bis zum Mainkai. An etwa 200 Stände gibt es viel Kunsthandwerk sowie Kulinarisches. Dazu zählt neben Kinderspielzeug vor allem Dekoratives wie Weihnachtsbaumkugeln, Lametta und Kerzen sowie die berühmten Figuren aus dem Erzgebirge. Zu den typischen Frankfurter Spezialitäten zählen unter anderem Bethmännchen, Quetschemännchen (kleine Figuren aus Nüssen, Backpflaume und Rosinen) und Frankfurter Brenten aus Marzipanteig. Neben Glühwein trinken die Frankfurter traditionell gerne Apfelwein.

Weihnachtskrippe und Konzerte

Die traditionelle Weihnachtskrippe besteht aus lebensgroßen Figuren, die die Geburt Jesus in einem Stall in Bethlehem darstellen. Der Bläserchor spielt jeweils samstags und mittwochs von 18 Uhr an von der Dachgalerie der Alten Nikolaikirche Weihnachtslieder. Das Glockenspiel von der Nikolaikirche am Römerberg ertönt täglich um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr. Die Adventskonzerte beginnen jeweils freitags, samstags und sonntags auf der Bühne am Römerberg um 17.10 Uhr.
Auf dem Areal des Marktes gibt es zudem acht historische Kinderkarussells.

Magistrat beschränkt den Verkauf auf Weihnachtsartikel

Bereits 1393 wird erstmals ein Weihnachtsmarkt in Frankfurt erwähnt. Im Mittelalter waren solche Märkte eine letzte Gelegenheit, sich mit allem einzudecken, was in der dunklen Jahreszeit benötigt wurde. Dabei durften in Frankfurt nur einheimische Händler ihre Waren anbieten. Im Mittelalter gehörten zudem Mysterienspiel zur Weihnachtszeit. Erst im 19. Jahrhundert bekamen der Weihnachtsmarkt langsam den Charakter, den er heute hat. Es wurde Brauch, Weihnachtsbäume aufzustellen und zu schmücken. Die Christbäume wurde anfnags in den Römerhallen verkauft. Der Magistrat beschränke damals den Verkauf von Waren auf Weihnachtsartikel.

Frankfurter Weihnachtsmarkt in Birmingham

Inzwischen hat der Frankfurter Weihnachtsmarkt Ableger in Großbritannien gefunden. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt in Birmingham wird größtenteils von deutschen Schausteller betrieben. Auch in Manchester, Edinburgh und Leed gibt es im Advent einen Frankfurter Weihnachtsmarkt.

Papageien-Taucher-Info

Hauptwache, Römerberg, Paulsplatz, Mainkanal und Friedrich-Stolze-Platz; Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-21 Uhr, Sonntag 11-21 Uhr; Eintritt: frei

In der Nähe

  • Schirn Kunsthalle
  • Stoltze-Museum
  • Frankfurter Kunstverein
  • Saalgasse
  • Römerberg
  • Römer
  • Kaisersaal
  • Kaiserdom St. Bartholomäus
  • Dom-Museum
  • Paulskirche
  • Neue Altstadt

Bildquellen

  • weihnachtsmarkt-frankfurt-baum: papageientaucher

Vielleicht gefällt dir auch

%d Bloggern gefällt das: