Innsbruck – Sehenswürdigkeiten vom Goldenen Dachl bis zur Sprungschanze

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Innsbruck liegt malerisch eingeschlossen zwischen Karwendelgebirge, Tuxer und Stubaier Alpen sowie Patscherkofel. Durch die Tiroler Landeshauptstadt mit 120000 Einwohnern fließt in einem großen Boden die Inn. Innsbruck liegt an einer alten Handelsstraße und ist mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten mehr als einen kurzen Besuch wert.

Das Goldene Dachl ist einzigartig

Das Goldene Dachl ist mit 2657 vergoldeten Kupferschindeln eingedeckt. Das Dach des Prunkerkers vom Neuen Hof ist das Wahrzeichen von Innsbruck. Hinter der prunkvollen Fassade befindet sich das Museum Goldnes Dachl, das aus dem Maximilianeum hervorgegangen ist (Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon: +43512-53601441; Eintritt: 4,80 Euro, ermäßigt 2,40 Euro; Museumsöffnungszeiten: Mai bis September täglich 10-17 Uhr, Oktober bis April Di-So 10-17 Uhr; 6. August bis 10. Januar wegen Umarbeiten geschlossen).

Auf der Maria-Theresien-Straße steht die Anna-Säule

Die Hauptstraße von Innsbruck lädt zum Schlendern und Flanieren ein. Im Sommer stehen Tische und Stühle von Restaurants und Cafés draußen. Bei einem Café können Reisende dem Trubel auf der Maria-Theresien-Straße in aller Ruhe zusehen.

Die Statue mit der Heiligen Anna steht mitten auf der Maria-Theresien-Straße in Höhe der Hausnummer 18. Sie wurde 1703 aufgestellt, zum Dank für die Befreiung vom bayerischen Einfall am Tag der Heiligen Anna, am 26. Juli. Auf einer Korinthischen Säule thront die Figur der Maria Immaculata auf einer Mondsichel. Das Denkmal wurde von dem Trentiner Bildhauer Christoforo Benedetti geschaffen.

In der Hofburg übernachtete Sisi

Kaiser Maximilian stellte um 1500 die Hofburg fertigt. Maria Theresia gestaltete sie 250 Jahre später im Stil des Wiener Spätbarocks um. Nächster illustrer Gast war die österreichische Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sisi. Die Prunkräume, Ratszimmer und kaiserlichen Appartements können besichtigt werden (Rennweg 1; Telefon: +43 512-587186; Öffnungszeiten: täglich 9-17 Uhr).

Hofkirche von Innsbruck beherbergt 28 schwarze Männer

Die Hofkirche von Innsbruck ist wegen der 28 schwarzen Männer berühmt. Die Bronzestatuen bewachen den Sarkophag von Kaiser Maximilian. Dessen letzte Ruhestätte befindet sich jedoch in der Wiener Neustadt. Aber der Tiroler Freiheitskämpfer Andres Hofer fand in der Hofkirche seine letzte Ruhestätte. Sehenswert ist auch die Silberne Kapelle. Dort befinden sich die Gräber von Erzherzog Ferdinand und seiner Frau Philippine Welser (Universitätsstraße 2; Telefon: +43 512-59489510; Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-17 Uhr, So 12.30-17 Uhr).

Stadtturm mit bester Sicht auf Innsbruck

Beste Sicht auf Innsbruck haben Reisende vom Stadtturm aus. Der mittelalterliche Turm diente lange Zeit als Gefängnis. Über 133 Stufen gelangen Reisende auf die Aussichtsplattform in 31 Meter Höhe. (Herzog-Friedrich-Straße 21; Telefon: +43 512-587113; Öffnungszeiten: Juni bis September 10-20 Uhr, Oktober bis Mai 10-17 Uhr).

Dom zu St. Jacob

Der barocke Dom entstand zwischen 1717 und 1724. Wichtigstes Kunstwerk ist das Gemälde „Maria Hilf.“ Lukas Cranach malte dieses berühmte Marienbild zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Es war eigentlich für den evangelischen, sächsischen Hof in Dresden bestimmt. Seit 1650 hängt das Bild als Dauerleihgabe am Hauptaltar des Doms.

Die Triumpfpforte gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Innsbruck

Zur Hochzeit von Maria-Theresias Sohn, Erzherzog Leopold mit der spanischen Prinzessin Maria Ludovica, wurde an der alten Handelsstraße zum Brenner ein Triumphtor errichtet. Es markiert noch heute den Beginn der Altstadt von Innsbruck. 1765 von Baumeister Constantin Walter begonnen und 1774 von Baltasar Moll beendet, zeigt das Tor auf der Nordseite Trauermotive. Sie erinnern an den Tod von Leopolds Vater Franz Stephan von Lothringen, der während der Hochzeitsfeierlichkeiten verstarb.

Tiroler Landesmuseum Ferdinadeum

Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum lädt zu einem kulturhistorischen Rundgang von der Steinzeit bis in die Gegenwart ein. Gezeigt werden Exponate aus 30000 Jahren. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählt der älteste erhaltene Flügelaltar des Alpenraums, der „Altar vom Schloss Tirol“ und das Werk der „Heilige Hieronymus“ von Lukas Cranach dem Älteren. Die Sammlung beinhaltet auch zahlreiche Werke der Niederländer, darunter Gemälde von Rembrandt und Brueghel. Zu den bekannten Künstlern der Neuzeit zählen unter anderem Otto Kokoschka, Egon Schiele und Max Weiler (Museumsstraße 15, Telefon: +43-512-59489; Öffnungszeiten Di-So 9-17 Uhr, Eintritt: Kombiticket inklusive Zeughaus und Volkskunstmuseum 11 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Ottoburg – mittelalterliche Festung

Die Ottoburg ist eines der ältesten Häuser der Stadt. Die Ursprünge gehen auf eine Wehranlage aus dem 15. Jahrhundert zurück. Die heutige Form erhielt das Gebäude an der Herzog-Friedrich-Straße 1 Mitte des 16. Jahrhunderts. Heute wird die Ottoburg als Restaurant genutzt.

Bergisel-Schanze von Zaha Hadid

Die berühmte irakische Architektin Zaha Hadid entwarf 2001 die neue Bergiselschanze. Der ungewöhnliche Bau ist ein neues Wahrzeichen von Innsbruck. Jeweils im Januar wird dort die „Internationale Vierschanzentournee“ ausgetragen. Am Kopf des Sprungturms befindet sich das Restaurant Bergisel-Sky mit Aussichtsplattform und einem tollen Blick auf Innsbruck. Ein Schrägaufzug bringt Besucher vom Stadion nach oben. Bei Sportveranstaltungen bleiben Plattform und Restaurant geschlossen (Bergiselweg 3, Telefon: +43-512-589259, Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag von 10-18 Uhr, 24. u. 25. Dezember, 1. und 4. Januar geschlossen).

Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

Das Tirol Panorama stellt den Landstrich Tirol ins beste Licht. Der Clou an dem Museumsneubau ist aber natürlich das Panorama beziehungsweise der Ausblick auf die Berge vom Bergisel. Im Innenraum zeigt ein riesiges Gemälde auf 1000 Quadratmetern den Tiroler Freiheitskampf am 13. August 1809. Im angeschlossenen Kaisermuseum geht es ebenfalls um die Tiroler Geschichte (Bergisel 1-2, Öffnungszeiten: Mi-Mo 9-17 Uhr).

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  • Schloss Ambras

Bildquellen

  • Triumphtor in Innsbruck: papageientaucher

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